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Auf
eine Tour ins Amanaus-Tal ließen sich auch
die ein, die von schwereren Bergtouren
lieber Abstand nahmen. Also setzte sich
am Morgen eine aus ca. 60 Leuten bestehende
Menschenschlange durch das Amanaus tal schleppend
in Bewegung. Steil bergan folgt ein Pfad
dem reißenden Amanaus. Wie viele Wassermassen
mögen sich erst im Frühjahr hier zu Tale
wälzen.
Erster
Höhepunkt der Tour ist die sogenannte Felsenmühle.
Auf einem Felsplateau können immer
6 Leute liegend einen Blick in den ca 100
Meter tiefen Abgrund werfen. Es kostet
schon Überwindung in diesen 550 Meter langen
schmalen Felsspalt zu schauen, den das Wasser
in undenklichen Zeiten geschaffen hat und
durch den sich das Wasser des Amanaus tosend
hindurchpreßt.
Lange
kann man nicht hinabschauen, denn nach einer
Weile meint man zu schweben.
Durch
dichtes Unterholz bahnt sich jeder seinen
eigenen Weg. Hoch über einer 400 Meter hohen
fast senkrechten Wand ist der Abbruch des
Sofrotschu-Gletschers zu sehen dessen Schmelzwasser
über den Fels in die Tiefe stürzen.
Die
Eismassen des Amanausgletschers ziehen sich
gleißend hinauf zum Amanauspaß. Von diesem
Paß, eine beliebte Querung für Bergsteiger,
ist das Schwarze Meer zu sehen.
Gekrönt
wird das Tal von der Nordwand des Amanaus
Baschi. Diese extreme von Schnee und Eis
überzogene Nordwand konnte erst 1957 von
armenischen Bergsteigern bezwungen werden.
Zwei
Wasserfälle hält das Amanaus-Tal für den
Bergwanderer bereit. Der obere stürzt über
eine 100 Meter hohe Felswand in die Tiefe.
Lange kann man sich in der Nähe des Wasserfalles
nicht aufhalten, denn feiner Wassernebel
treibt den all zu Neugierigen bald durchnäßt
in die
Flucht.
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