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Auf
halber Strecke nach Teberda mündet der Bergfluß
Baduk in die Teberda. Die reißende Teberda
quert man auf einer Hängebrücke. Ein ungewohnter
schaukelnder Akt in ziemlicher Höhe verlangt
manchem Bergwanderer allen Mut ab.
Das
Tal des Bergflusse Baduk steigt steil bergan.
Die Wanderung führt durch prächtige Nadelwälder
zu den zwei Baduk Seen.
Das
Wasser der Seen ist glasklar, so daß man
am Seegrund einen Baumstamm erkennen kann.
Wir können es nicht lassen ein Bad in dem
Bergsee zu nehmen. Merken aber schnell,
daß man gut beraten ist das Wasser auf schnellstem
Wege zu verlassen. Obwohl wir Hochsommer
haben ist das Wasser eisig kalt. Die Kälte
sticht wie mit Nadeln in die Haut.
Wir verlassen
die Baumgrenze und erreichen die "Zone
des Gigantismus". Diese Zone ist eine
Eigenart des Kaukasus, wachsen doch hier
die sonst normalen Wiesenkräuter wie der
Beerlapp übermannshoch, daß man an seine
Äste den Rucksack hängen kann.
Hoch
über den Seen genießen wir eine Weile die
herrliche Aussicht auf die Bergwelt. Dann
erfolgt der Abstieg hinab ins Tal des Teberda,
wo der Bus auf uns wartet.
Nun
werden die Touren bald etwas anspruchsvoller
werden. Mit Kaltverpflegung werden wir den
ganzen Tag unterwegs sein. Geniesen wir
also noch einmal das Mittagessen im Hotel
Dombai und einen geruhsamen Nachmittag.

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