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Auf
den gleichmäßigem Schritt der kaukasischen
Bergführer sollte man achten. Gleichmäßig
und bedächtig führen die Bergführer des
Kaukasus die lange Schlange bergbegeisterter
Toristen durch die Bergwälder bergaufwärts.
Da Menschen aller Altersgruppen an den Touren
teilnehmen sind des öfteren Pausen erforderlich.
Unser
Ziel wird der Krugosor (Aussichtspunkt)
Senjonow sein. Während wir durcn den wildromantischen
Bergwald aufwärts steigen leuchten die Schnee-
und Eispanzer der fast 4000 Meter hohen
Bergriesen des Dombaigebietes und des Alibekgletschers
durch die Bäume.
Der
Wald lichtet sich, die Baumgrenze ist erreicht.
Almwiesen mit üppiger Blütenpracht der Bergblumen
breiten sich aus. Im Kaukasus gibt es keine
Zone der Krüppelkiefern.
Am
Krugosor Semjonow angekommen bietet
sich ein einmaliges Panorama über die
Bergwelt des Dombaitales . Das gesamte Hauptmassiv
vom Sulachat über den Alibekgletscher bis
zur Belala Kaja, dem Pik Ine, Tschukutur
Ljutschat und dem Dombai Ulgen ist hier
zu überblicken.
Während
der Rast erklärt uns unser Bergführer Serjosha
die Gipfel, die man sich gar nicht alle
merken kann. Uns zieht es noch weiter hinauf
zum Gipfel, was uns der Bergführer
auch inoffiziell genehmigt, doch bald müssen
wir feststellen, das uns eine weite Senke
vom weiteren Aufstieg trennt. Um sie zu
queren würde die zur Verfügung stehende
Zeit nicht mehr ausreichen. So kehren wir
um und geniesen die üppige Blumenpracht
und die einmalige Aussicht.
Eine
Bergtour auf den Alibekgletscher fand dann
später leider bei Regenwetter und Nebel
statt. Der Gletscher bot sich uns als graue
Eismasse dar, die durch den Regen besonders
glatt war. Der Gletscher wird von einer
Forschungsstation ständig beobachtet. In
den Jahren ab 1970 ging sein Eis schon jährlich
20 bis 30 Meter zurück.

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