| VIA
CLAUDIA AUGUSTA
DIE ALTE RÖMERSTRASSE VON LANDECK NACH FLIESS |
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©
Wolfgang Trommer
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Die
Via Claudia Augusta
ist auf dem Abschnitt zwischen Landeck und Fließ wohl einer der interessantesten Abschnitte der Römerstraße. Es lohnt sich übrigens diesen Abschnitt mit einer durch das Informationszentrum Fließ angebotene Führung zu genießen, denn dann geht man auch hinauf zur Fließer Platte zu den Opferhügeln. Wertvolle Opfergaben, einer der wertvollsten Bronzehorde vom Piller Sattel, sind im Fließer Museum zu besichtigen. Von Privatleuten wurden die Opfergaben aus der Bronzezeit ausgegraben und sehr liebevoll im Museum exponiert. Von der Burg in Landeck folgt man steil bergan der alten Römerstraße. Schmal ist die Via Claudia Augusta geworden, denn nach der Nutzung über viele Jahrhunderte "wächst" die Straße nun von der Hangseite her zu. Eindrucksvoll der steile Anstieg der Straße und die zahlreichen Spurrillen an exponierten Stellen aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter, die man an der unterschiedlichen Spurweite unterscheiden kann. Fließ erreicht man auf der fast schurgerade verlaufenden Trasse der Via Claudia Augusta. Durch die exponierte Lage der Römerstraße am Talhang bieten sich imposante Ausblicke ins Inntal und auf die Bergwelt. Kurz vor Fließ trifft man auf die Nachbildung eines Meilensteines. In Fließ ist es ein Muß das Museum und das Informationszentrum zur Via Claudia Augusta zu besichtigen. In diesem Informationszentrum zur Via Claudia Augusta kann man sich sehr ausgiebig zur alten Römerstraße informieren. Als Exponate zeigt man auch die sogenannten Pferdeschuhe, die sehr zahlreich entlang der Römerstraße gefunden wurden. Damals hatten die Pferde keine Hufeisen. Sie bekamen diese Pferdeschuhe an die Hufe, die leider gar zu oft verloren gingen. Auch einen römischen Reisewagen kann man sowohl im Modell als auch auf einem Steinrelief besichtigen. Das interessanteste Exponat ist wohl die Kopie einer spätrömischen Straßenkarte, die Tabula Peutingeriana, die uns eine Vorstellung von den geografischen Kenntnissen der Römer vermittelt. Da hat der Betrachter von heute schon Mühe sich auf der Karte zu orientieren, denn die Karte stellt Europa in uns heute fremder Dimensionierung dar. So bedarf es einiger Übung die geografischen Vorstellungen der Römer zu verstehen.
Viel haben die Menschen entlang der Römerstraße nicht hinterlassen. Die meißten Fundstücke sind solche Eisenschuhe für die Pferde. Die Tiere bekamen diese Schuhe an die Hufe, denn das Hufeisen wurde erst später entwickelt.
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