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Von der Elsterquelle
nach Bad Elster
Der Weg von der Elsterquelle nach Bad Elster
ist lang. Doch wer ihn geht, der wird für diese Mühen reichlich
entschädigt.
Der (Rad-) Wanderer lernt eine einzigartige
Flußlandschaft kennen. Der noch junge Fluß gewinnt rasch an
Größe. Es versetzt schon in Staunen, wieviel Wasser doch aus
diesem Quellgebiet zusammen fließt und mit munterem Plätschern
in die Welt hinaus will. Schon nach wenigen hunderten Metern nach der Quelle
ist der Lauf
einen halben Meter breit. Moorboden färbt das Wasser schwarz. Wenn
man den kleinen Fluß vor sich sieht, kann man sich nur schwer
vorstellen, daß dieses Bächlein einmal zahlreiche Mühlen
hier in seinem oberen Lauf angetrieben hat.
 Doch selbst diese geringe Wasserkraft,
die der Fluß noch nicht einmal das ganze Jahr sicherstellte mußte
genutzt werden.
Heute sind die zahlreichen Papier-, Mahl-, und Sägemühlen nur
noch auf nicht aktualisierten Karten verzeichnet. Mauerreste künden
noch von der einstigen Existenz der Mühlen.
In dörflicher Stille warten die Menschen
in diesem Grenzland auf die Öffnung der Grenzen in der Mitte Europas.
Seit die deutschstämmige Bevölkerung
nach 1945 vertrieben wurde, ist es still im Tal. Die Ortschaften verkleinerten
sich, denn eine Vielzahl der Häuser verfiel.
Neue Bewohner siedelten sich immer nur vorübergehend an. Den Tschechen ist es
nicht gelungen diese ehemaligen deutschstämmigen Siedlungsgebiet
wieder in die Normalität zurück zu führen. Die Menschen wollen
in diesen Gebieten nicht bleiben.
In Dolni Paseky / Niederreuth findet man
in einem bescheidenen Pavillon diesen Brunnen, einen radioaktiven Säuerling
(Bild links). Groß waren die Bestrebungen die Quelle zu nutzen. Doch
bisher scheiterte dies wohl an der großen Konkurrenz zahlreicher
Bäder in unmittelbarer Nähe. "Kurschatten" finden sich da schon
eher am Liebesbrunnen im Kurpark von Bad Elster, dem Tagesziel, ein...
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Der Brunnen in Dolni
Passely / Niederreuth, eine Mineralquelle
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Der Liebesbrunnen von Bad
Elster
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