Das Burgsteingebiet ist
eines der beliebtesten Wanderziele zwischen dem Elstertal und der
Landesgrenze zu Bayern.
Hier verlief früher die Grenze der
Bistümer Bamberg und Meißen. Jedes Bistum errichtete dort um
1400 seine Wallfahrtskirche. Die im gotischen Stil erbauten Kirchen verfielen
nach der Reformation.
Dem einsamen Flecken mit seinen
malerischen Ruinen haftet eine gewisse Mystik an. Die einmalige Landschaft
die von den beiden romantischen Burgsteinruinen gekrönt wird, zog
seit langer Zeit Ausflügler, Naturfreunde aber auch Künstler
an.Bekannt gemacht hat das romantische
Burgsteingebiet der Illustrator Herrmann Vogel.
Gleich einem steinernen
Monument überspannte die Autobahnbrücke Pirk als unvollendeter
Bau 50 Jahre das Tal der Weißen Elster. Die Brücke
befand sich auch nach dieser langen Zeit noch in einem so einwandfreien
Zustand, daß ihre Fertigstellung nach der Öffnung der innerdeutschen
Grenze und dem damit verbundenen Ausbau der Autobahn A 72 erfolgen konnte. Das
Foto entstand Mitte der Siebzigerjahre.
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In einer weiten Talaue
liegt die Teppichstadt Oelsnitz, bereits im Mittelalter kreuzten sich hier
wichtige Handelsstraßen.Flußabwärts wurde
die Weiße Elster in den Jahren 1935 bis 1938 angestaut.
Die Talsperre Pirk bietet
seither gute Möglichkeiten
zur Erholung bei Camping und Wassersport. |
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Nach der Autobahnbrücke
erlebt der Wanderer das Elstertal trotz der Bahnbauten in einem ursprünglichen
Zustand.Der Naturfreund findet in
diesem Naturschutzgebiet noch viele selten gewordene Pflanzen. Zwischen Weischlitz und Plauen
weitet sich das Tal wieder, es wird landwirtschaftlich genutzt. Allmählich geht dann
die ländliche Idylle in der Großstadt Plauen auf. |
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Fotos der Autobahnbrücke
vermutlich nach Abbruch der Bauarbeiten Ende
der Dreißigerjahre. ( Quelle:
Stadtarchiv Plauen)
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LETZTE AKTUALISIERUNG:
01.03.2004
© Wolfgang Trommer
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