60 Kilometer grenzüberschreitend wandern
Auf dem Anton-Günther-Weg
Tausender am laufenden Band:
Vom Fichtelberg zum Keilberg (Klinovec)
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© Wolfgang Trommer ZUR HAUPTSEITE GÜNTHERWEG     WEITERBLÄTTERN GÜNTHERWEG            Tschechisch / Cesky .
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KLEINE TURMGESCHICHTE DES KEILBERGS:
1817 Bau einer Aussichtspyramide aus Holz
1838 Offener Glorietto

 

(1868 abgebrannt)
1884 Bau eines  24m hohen Aussichtsturmes
1927 Eröffnung des Berghotels 
1967 Errichtung des 80 Meter Fernseh-      und Telekommunikationsturmes
1990

Das Berghotel ist geschlossen, Der Turm wegen Einsturzgefahr gesperrt.

Das gesamte Bauensemble verfällt.

2013

Nach Abriss des wegen Einsturzgefahr gesperrten Turmes wurde der Turm nun wieder aufgebaut.

Unsere letzte Tour auf den Anton-Günther-Weg absolvieren wir in einer etwas abgewandelten Form um die beiden höchsten Berge des Erzgebirges Fichtelberg und Keilberg (Klinovec) mit in die Wanderung einzubeziehen.

Unsere Wanderung führt uns über den  Hinteren Fichtelberg (1208 m) und dann weiter zum Fichtelberg (1214 m) wo uns der Autoverkehr, der seit Wiederöffnung des Hotels im Fichtelberghaus leider dieses letzte Refugium alpiner Natur in dieser Region wieder für Kraftfahrzeuge erschließt, bis zum Fichtelberghaus die schöne Ruhe in der Natur nimmt.
Den Abstieg vom Fichtelberg erleichtern wir uns mit einer Fahrt in der Seilbahn.
Oberwiesenthal ist in den letzten Jahren zu einem quirligen  Touristenzentrum geworden.Hotels bieten allen Komfort, aber es ist auch hektisch durch den Touristenrummel in Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, georden. Sehenswert sind Marktplatz mit Postmeilensäule, Kleinbahn und das Skimuseum.

Der Gedenkstein für Anton Günther trägt den Spruch "Es ganze Laam is ne Sehnsucht nach der Haamit."

Wir überqueren nun den Grenzübergang nach Böhmisch Wiesenthal (Loucna). Nach dem Krieg war bis in die sechziger Jahre nicht an dieses Bild zu denken. Diese Grenze  riegelten Zäune und Grenzstreifen hermetisch ab. 
Verlassene und verfallene Häuse boten auf der böhmischer Seite in den fünfziger Jahren einen trostlosen Anblick. Heute blüht hier in den wenigen noch verbliebenen Gebäuden das Geschäft auf der Vietnamesenmärkten mit Billigschnaps, Zigaretten und gefälschten Markenartikeln. Hier ist das ebenso wie überall an diesen kleinen Grenzübergängen für Fußgänger. Vom alten Böhmisch Wiesenthal ist nicht mehr viel übrig geblieben. Heruntergekommen in den Jahren entwickelt es sich nun wieder durch den kleinen Grenzverkehr. Des Pöhlbaches bildet die Grenze .

Der Wanderweg zum Keilberg hat es in sich. Es sind etliche Höhenmeter zu überwinden. Aber dafür wird der Wanderer mit einmaligen Ausblicken zum Keilberg und hinüber nach Sachsen auf Oberwiesenthal und den Fichtelberg belohnt.

Der Aufstieg lohnt sich in jedem Falle. Vom etwas höheren Keilberg hat man eine atemberaubende Sicht, ist der Berg doch ein wenig höher als der Fichtelberg auf der sächsischen Seite. Vom Klinovec hat man einen einmaligen Rundblick hinunter auf der Welt, die weit abgerückt und anscheinend ganz friedlich sich vor dem Schauenden ausbreitet.

Wir aber steigen durch die bizarren Bergwälder auf schmalen Pfad vom Klinovec herunter in die hektische Welt. Nicht um zuvor noch nach dem Pfad zu suchen, der uns auf der nächsten Wanderung zum alten Grenzstein aus der Zeit Maria Theresias führen wird. Doch davon mehr auf einer anderen Seite.
Der Weg nach Deutschland führt dann über den Straßengrenzübergang Oberwiesental. Spätestens hier hat den Wanderer der Alltag wieder, wenn er sich im Straßenverkehr des rege genutzten Grenzübergangs durch die Grenzformalitäten bewegt. Wer möchte kann noch durch die Bergwälder und später über die Skipisten hinunter nach Gottesgab wandern. Schöne Ausblicke über den Erzgebirgskamm nach Westen und hinab nach Joachimstal bieten sich besonders in den Abendstunden.

 

ZURUECK ZUM  SEITENANFANG

CESTA ANTONA GUENTHERA

 ot Fichtelbergu  k Keilbergu (Klinovecu)


 
 
 
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Kurort Oberwiesenthal

... je dalsim výletnim mistem, které muzete navstivit pri pobytu na Bozim Daru. Toto méstécko je vzdálené 4km, cca 5 min. jizdy autem od hranicniho prechodu a necelou hodinu pési turistikou, stezkou zvanou "Zechengrund". Na této stezce najdete napr. prirodny pramen a nékolik prijemných zastávek k odpocinku, aby jiste se moholi pokochat prirodou Krusnych hor. Nacházi se zde unikáty rostlyn roustuci pouze v tomto klimatickém pasmu.

Lanovou dráhou se muzete nechat vyvest na nejvyssi horu Némecka Fichtelberg 1214m n.m. Na Fichtelbergu, je v nove otevreném hotelu rozhledna, ze které se muzete na Krusne hory podivat z vysky.
 

Klinovec  (1244m)

je nejvyssi horou Krusných hor s 80 m vysokou dominantou radiokumunikacni veze a 24 m vysokou rozlednou Horským hotelem.

  • Jiz v roce 1817 stala na vrcholu jednoducha drevená pyramida.
  • V roce 1838 ji nahradil atovreným gloriotem. V roce 1868 ale gloriet podlehl ohni.
  • V kvetnu roku 1880 vznikl v Jáchymové Krusnohorskyý spolek jehoz clenové se na prvni schuzi usnesli, ze postavi na vrcholu provizorni drevénou véz, dalsi tri roky venovali shánéni penéz a pripravé projektu.
  • Rozhledna (vysoká 17m), která prisla na 4300 zlatých, byla nakonec slavnostné otevrena 3. srpna 1884 a pokrténa jménem cisare Frantiska josefa I.
  • Púvodné byla v provozu jen v lété stejne jako drobné obcerstvenykú si vynutil pristavbu male hostinské mistnosti v roce 1893.
  • Na prelomu 19. a 20. stoleti se stále vic vydávali do hor i priznivci zimnich sportu.
  • V roce 1908 se postorach vrcholového objektu konala Jubilejni výstava remeslných a prumyslových výrobku z krusnohory. Pri té prilezitost vznikala nová rozlehlá hala s kazetovým stropem - v kazdé kaseté byl znak mésta, zastoupého svými výrobky.
Z rozhledny i vlastniho vrcholu se otvirá skvélý výled Ceske stredohori, Doupovské hory, Karlovy Vary, Slavkovskyý les a Sumavu, dominanty ceské i nemecké casti Krusných hor vcetné nedalekého Fichtelbergu.
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