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Der Hohe Stein (Vysoký kámen)
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Über die uns endlos erscheinende Fahrstraße erreichen wir Kirchberg. Vom Ort ist dann der Aufstieg hinauf zum Hohen Stein nicht mehr weit. Der hochaufragende, bizarre Granitfelsen ist faszinierend. Vom Aussichtspunkt in 773 m Seehöhe bietet sich uns ein imposanter Ausblick in Richtung Süden und Westen ins Elstergebirge, ins Fichtelgebirge, zum Frankenwald und dem Thüringer Schiefergebirges mit Ochsenkopf aber auch hinein ins oberböhmische Bergland. Imposant ist auch der Blick hinüber ins deutsche Vogtland mit seinen zahlreichen Siedlungen und Städten. Wir haben Glück und wohl einen jener Tage ausgewählt, der uns das entsprechende Licht für eine grandiose Fernsicht bietet. Dafür treibt uns ein Regenschauer bald vom Felsen.
Einsam ist es um den Hohen Stein geworden. Das beliebte Wirtshaus und auch die Kapelle sind verschwunden. Und der hohe Stein selbst würde nicht mehr existieren, hätte nicht zu k.und k. Zeiten die unter Nuturschutzstellung des Hohen Steines erfolgen können. Dem einmaligen "Steinernen Meer" am Hohen Stein hat das nichts nutzen können. Es ist verschwunden, und fristet jetzt irgendwo als Straßenschotter sein weniger imposantes Dasein.
Kirchberg sollte man auch einen Besuch abstatten, insbesondere der alten Kirche mit geheimnisvollen Reliefs an der Außenwand.
Aber diesmal sind wir zu fußmüde von unserer Wanderung, und außerdem froh, daß wir den direkten, kürzeren Weg zur Ausgangsposition unserer Wanderung finden, der Fahrstraße unterhalb des Grenzüberganges.Vielleicht werden wir auf einer der nächsten Wanderungen von Heinrichsgrün oder von Graslitz (Graslice) aus andere Wege zu unserem Wanderziel, dem Hohen Stein, finden. Die Sagengestalten am Hohen Stein, die Kobolde, verzauberte Ritter und eine Weiße Frau sind uns nicht erschienen. Na, vielleicht ein andermal ...
ZURÜCK ZUM SEITENANFANG LETZTE AKTUALISIERUNG: 24.04.2008