60 Kilometer grenzüberschreitend wandern
Auf dem Anton-Günther-Weg
Bergbaulehrpfad von Wittigstal nach Johanngeorgenstadt 
und zum Grenzübergang nach Breitenbach (Potucky)
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© Wolfgang Trommer ZUR HAUPTSEITE GÜNTHERWEG                 WEITERBLÄTTERN GÜNTHERWEG .

 

Den Pferdegöpel, eine nachgebaute Förderanlage aus dem Mittelalter sollte man unbedingt besuchen.

(Die originale Anlage aus dem Mittelalter wurde mit der Erschließung der Urangruben einfach zerstört.)

 

 

Der Weg führt hinauf auf die Halden des Uranbergbaus. Dort auf den neu entstandenen Höhen von Johanngeorgenstadt befindet sich das v Denkmal für die Heimatsänger Soph und Günther.

 

 

Den beiden Heimatdichtern hätte der Blick über die Höhen ihrer Erzgebirgsheimat auch gefallen. Doch zu ihren Lebzeiten existierten die Halden noch nicht, und die Erzgebirgsregion sollte erst noch viel Leid erfahren und die Landschaft geschunden werden.

 

 

Das letzte Stück des Anton-Günther-Wanderweges verläuft auf der Grenzstraße entlang bis Unterjugel, wo er dann in den Lehmergrund hineinführt. Bergbaugeschichte des Mittelalters und des jüngsten Uranabbaus der Wismut sind hier ständiger Begleiter des Wanderers. 
Namen wie Dresdner-Stolln, Neufreiberger-Glück-Stolln und Gegenglück-Stolln sind Zeugen des mittelalterlichen Bergbaus. 
Am alten Huthaus aber spätestens beginnt die jüngere Geschichte des Bergbaus um Johanngeorgenstadt, die Geschichte des Uranbergbaus, die sich uns in riesigen, rekultivierten Halden darstellt.
Weiter oben dann der Schacht 53, der den hauptsächlichsten Anteil an der Uranförderung hatte, und der 1957 als Kullisse für den Film "Die Sonnensucher" diente.
 

Von den Höhen führt nun der Weg hinab zur Altstadt von Johanngeorgenstadt. Doch viel ist von der Altstadt nicht mehr vorhanden. In beispielloser Weise mußte diese alte Bergstadt dem Wismut-Bergbau in seinen Anfängen weichen. Zu späteren Zeiten des Wismut-Ära wäre dies schon nicht mehr möglich gewesen. Aber in seinen Anfängen zählte nur die Fördermenge. Weder Kulturgut noch Sicherheit zählten. Es ging hoch her in dieser Region. Die Sowjetischen Besatzer hatten zunächst das alleinige Sagen und ihre eigene Art den Uranabbau zu forcieren.

In Wittigstal erreichen wir den Grenzübergang für Füßgänger nach Breitenbach (Potucky). Der Anton-Günther-Weg führt hier hinein ins Böhmische.

 

Einen Wanderstempel kann man

im Museum Pferdegöpel erhalten