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Noch
einmal folgt unser Flugzeug den endlosen
Sanddünen die nur vom Flußlauf des Syr Daria
durchtrennt werden. Unter einer schwefelgelben
Dunstglocke aus feinstem Wüstensand grüßen
noch einmal die schneebedeckten Berge der
höchsten Gebirge unserers Erdballes herüber.
Wir landen in Aschchabad, der Hauptstadt
Turkmenistans.
Eile
ist geboten. Wir müssen zur Kamelrennbahn.
In landestypischer Kleidung trauen wir uns
den Wüstenschiffen an. Ich wage fest an
den Kamelreiter geklammert einen Ritt über
die Rennbahn. die halbe Runde sei mir vergönnt,
dann kann ich den Bewegungen des Kamelkörpers
nicht mehr standhalten. Wir brechen das
Abenteuer ab.
Ausflug
in die Kysylkum und zum Karakumkanal. Der
legändäre Karakumkanal, die Großbaustelle
zeigt sich als recht schmaler Kanal, der
so viel Schaden und Leid über die Menschen
am Aralsee gebracht hat.
Aber
in der Hitze können wir ein Bad in einem
großen See nehmen. Dann gehen wir hinaus
in die Wüste wo nur noch das Saksaulkraut,
das Salzgras, wächst. Nur die Kamele fressen
es und ziehen noch einen Nutzen aus dIeser
Wüstenpflanze.
Am
späten Nachmittag erleben wir den großen
Kamelaustrieb aus den Kolchosen. Die Kamele
fressen sich nachts in der Wüste am Saksaulkraut
satt. Fleisch, Milch und Fette des Kamels
sind begehrte Rohstoffe.
Aschchabad
präsentiert sich uns als eine moderne
Stadt. Das Lenindenkmal ist mit Majolikakacheln
belegt. es wird das einzige Lenindenkmal
sein, das ich fotografierte.
Der
letzte Abend in Mittelasien klingt in geselliger
Runde aus. Die Scheinwerfer der Grenzanlagen
oben auf dem Koped Dag Gebirge, der Grenze
zum Iran, leuchten
herüber. Es ist heiß.
Am
nächsten Morgen fliegen wir über das Kaspische
Meer Moskau entgegen.
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