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Duschanbe,
die Hauptstadt Tadshikistans, ist eine moderne
Großstadt. Hier gibt es keine historischen
Bauten, mit Majolika verzierte Kuppeln.
Aber die größte Teestube, die Tschaichana
Rochat sollte man besuchen.
Tadshikistan
lockt wegen seiner honen Berge. Der höchste,
der Pik Kommunismus hat eine Höhe von 7495
m NN.
Im Pamir,
durch den eine Teilstrecke der Großen Seidenstraße
hindurchführte erholte sich Marco Polo von
einer Krankheit, die er sich in den heißen
Wüsten- und Steppengebieten Afganistans
zugezogen hatte. In seinen Aufzeichnungen
schrieb er über den Pamir :
"Hier
in den Bergen, wo die Luft so rein und heilsam
ist, daß sich die, welche in den Städten
unten im Tal wohnen, sich angeblich hinaufbegeben,
wenn sie vom Fieber befallen sind.
So
groß ist die Höhe der Berge, daß keine Vögel
in der Nähe der Gipfelzu sehen sind, und
wie außergewöhnlich es auch scheinen mag,
es wurde versichert, daß wegen der Schärfe
der Luft ein Feuer, das angezündet wird,
nicht dieselbe Hitze gibt wie in den niedrigen
Gegenden und bei der Zubereiung der Speisen
nicht so kräftig wirkt."
(Der
Zusammenhang zwischen Siedepunkt des Wassers
und Luftdruck war zu dieser Zeit noch nicht
bekannt.)
Auf
der Fahrt mit dem Reisebus halten
wir in einem Kischlak an. An den Mauern
der bescheidenen Häuser trocknen Kuhfladen
, die im Winter als Brennstoff dienen werden.
Große Maisstauden wachsen in desn kleinen
Gärtchen. Kinder luken scheu hinter den
Toren hervor. An der Straße verkaufen Frauen
Obst. Ein Bäcker backt in seinem Lehmbackofen
schmackhaftes Fladenbrot.
Das
schroffe Tal, das wir hinauf in den Pamir
fahren, füllt der Fluß und sein breites
Schotterbett völlig aus. Nur an der Seite
verläuft noch die Straße, die nur im Sommer
befahren werden kann. schroff steigen die
Hänge des Tales auf. Überwältigend
ist der Anblick der Berge. Die Fahrt endet
an einer kleinen Holzbrücke. Der Fluß ist
so reißend, daß große Steine erst einmal
auf der Wasseroberfläche fortgerissen werden
ehe sie dann untergehen. Etwas Mut gehört
dazu die schmale Brück, die ohne Geländer
ist über die reißende Warsob zu benutzen.
Belohnt werden wir mit vielfältiger Blütenpracht
der Bergblumen, die natürlich auch im Pamir
nicht fehlt.

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