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Kilometer grenzüberschreitend wandern
Auf dem Anton-Günther-Weg Von Gottesgab (Bozi Dar) hinauf zur Grenze und über die alte Poststrasse nach Oberwiesenthal |
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| © Wolfgang Trommer | ZUR HAUPTSEITE GÜNTHERWEG WEITERBLÄTTERN GÜNTHERWEG HÖLLE VON JOACHIMSTHAL / JACHYMOV TSCHECHISCH CESKY | . |
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Das kleine Städchen
Gottesgab hat eine bewegte Geschichte hinter sich, bevor es mit der Eröffnung
eines Grenzüberganges zwischen der DDR und der Tschechoslowakei aus
einer Nachkriegslethargie erwachte.
Im Jahre 1517 begann hier
im rauhen Klima des Erzgebirgskammes der Zinn- und Silberbergbau. 1553
wurde auf Veranlassung des sächsischen Kurfürsten ein Grundstück
für die entstehende Bergstadt ausgesteckt. Das Wappen der Stadt zieren
die Werkzeuge der Bergleute, Hammer und Schlegel.
Der erste Niedergang fand
Mitte des 17. Jahrhunderts mit der Vertreibung nichtkatholischer Bergleute
statt.
URAN-Sperrzone erklärt, dem finstersten Kapitel von Jachymov und Bozi Dar, der als Hölle Jachymov bekannt ist und Menschen nach Ende des 2. Weltkrieges in KZ fürchterlich behandelt hat. Die Schule wurde geschlossen und Gottesgab (Bozi Dar) dem Ort Jachymov (Joachimstal) eingemeindet. Jetzt beginnt der Ort durch
den kleinen Grenzverkehr wieder aufzuleben. Der Fremdenverkehr wächst,
Hotels und Restaurants schießen wie Pilze aus dem Boden. Aber auch
die Wunden, die der Stadt durch den Verlust seiner fleißigen Einwohner
gerissen wurden sind noch nicht vernarbt. Die einstige Größe
des Ortes ist nicht mehr erkennbar. Selbst im Zentrum der Stadt klaffen
Lücken, wo einst Häuser standen.
Sehenswert sind die barocke
St. Annenkirche aus dem
Jahre 1722 und das Hotel "Grünes Haus", in dem schon Martin Luther
abgestiegen ist (Gedenktafel). Ein Muß ist hier die Besichtigung des
Speisesaales mit seinen wertvollen Deckenmalereien.
Zu empfehlen bleibt noch der Besuch des kleinen Museums in der Touristeninformation von Bozi Dar, bevor wir mit der Beschreibung unserer Wanderung auf dem Anton-Günther-Weg fortfahren: Der Wanderer verläßt
die Stadt nun in Richtung Grenzübergang. Die einstmals vom Erzgebirgskamm
herunter führende alte Handelsstraße ist mit dem Umbau zur Transitstraße
zu einer Piste geworden. Sonderlich schön ist die Wanderung nicht.
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CESTA
ANTONA GUENTHERA
Do Oberwiesenthal naucnou stary postovny-ulice ot Bozi Dar |
| © Wolfgang Trommer | |
| V vlastivéné
muzeum Bozi Dar je soustredéno pres 200 zajimavých exponatu,
ktere dokumentuji historii Boziho Daru a zivot jeho nekdejsisch obyvatel.
Pripominaji staré dolováni stribra a cinu,vývoj méstecka
Boziho Daru, mistniho pisnickáre Antona Günthera, pobyty reckého
spisovatele Nikose Kazantzakisena Bozim Daru.
Národni prirodni reservaci Bozidarské raselinisté, uméleko-historické památky Boziho Daru, zaniklé domáci výroby a zivnosti Krusnohory, zarizeni kuchiny nasich babicek a vanoce v Krusných horách. Na nemece strané hranice jsou nadaleko Boziho Daru dalsi velmi zajimavá muzeu v Oberwiesentalu. Toto Mésteko je vzdálené jizdy autem od hranicniho prechodu a necelou hodinu pési turistikou, stezkou, zvanou "Zechengrund" Na teto stezce najdete napr. prirodni pramen a né kolik prijemných zastávek k odpocinku, aby jste se mohli pokochat prirodou Krusnych Hor. Nacházi se zde unikaty rostlin roustuci pouze v tomto klimatikem pasmu. Lanavou dráhou se muzete nechat vyvést na nejvyssi horu Nemecka Fichtelberg (1214 m n.m.) |