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WANDERERLEBNISSE
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| Hauptseite | Grund 1 | Grund 2 | Grund 3 | Bahn 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Bastei | Klamm | Gründel | Laue-Steig | Hochleiten | |
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Hinter dem Pfeil ist der sogenante Einsiedlerfelsen zu sehen, und etwa am Pfeilende der Einstieg zur Himmelsleiter. Die Weißeritz wurde vom beschaulichen Wildwasser zum Kanal.
Einzige Markierung am Beginn der Himmelsleiter.
Altehrwürdige Steinstufen - solide vor über 100 Jahren erbaut
Die 13 Eisenstufen der Himmelsleiter
Trauriges Stilleben mit Bank - andere Talseite die Rabenauer Siedlung LETZTE AKTUALISIERUNG: 28.07.2009 |
Die Bastei
Ein weiterer Klettersteig im Rabenauer Grund zweigt unmittelbar nach der Arthur-Lohse-Brücke zum linksseitigen Talhang ab. Er ist als Himmelsleiter auf den Kartentafeln im Rabenauer Grund bezeichnet. Der Steig ist ebenso mit gelber Markierung ausgewiesen wie das Liebauer Gründel, die Markierungen sind aber kaum noch erkennbar. Leider wurde auch der Zugang zum Steig zerstört. Für den Bau der Bahnbrücke nach dem Hochwasser 2002 wurde der gewachsene Hang weggebaggert, damit große Baucontainer aufgestellt werden konnten. Nach den massiven Zerstörungen der vierten Eisenbahnbrücke durch das Hochwasser als auch durch die Veränderungen der Bahnanlagen beim Wiederaufbau ist der Einstieg in diesen Klettersteig heute nur schwer zu finden. Auch ist die Markierung des Weges nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden. Man bedenke, daß man sich in einem Naturschutzgebiet befindet in dem jegliche bauliche Veränderung des Landschaftsbildes untersagt ist, wie es das Gesetz vorschreibt. Ein Kommentar sei mir über das, was hier veranstaltet wurde, erspart. Der Steig wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem verdienten Heimatfreund Franz Dietel aus Freital erbaut. Uns alle verpflichtet eigentlich das Werk unserer Vorfahren. (Nach telefonischer Auskunft des Fremdenverkehrsamtes der Stadt Rabenau hat der Forst kein Interesse an einer Markierung des schon historischen Steiges.). Ich beging diesen Klettersteig vor vielen Jahren und habe mich noch einmal an diesem schönen Klettersteig versucht. Zunächst muß man über lockeren Schotter den Hang bewältigen, der einfach weggebaggert wurde. Oben angekommen findet man an einem Baum einen unscheinbaren Pfeil, der Einstieg ist gefunden. Auf
den alten Steinstufen, die vor über hundert Jahren liebevoll
gesetzt wurden gewinnt man schnell an Höhe, so daß die Weißeritz
bald tief unten durch die Bäume glitzert. Faszinierend ist die
unberührte Natur, an der sich der Wanderer erfreuen kann. Allerdings
ist auch große Achtsamkeit erforderlich, denn der Felssteig
verlangt höchste Aufmerksamkeit. Über eine stabile Eisenleiter mit 13 Stufen überwindet man eine Felsstufe. Auf dem weiteren Felspfad erreicht man die Bastei. Hier findet man noch zwei Bänke vor, die an bessere Zeiten dieses alten Klettersteiges erinnern. Auch finden sich unter der Bank am Felsabgrund Sandsteinblöcke mit Gravuren. Hat sich hier der Erbauer verewigt?
Die Begehung dieses Klettersteiges sollte erfahrenen und trittsicheren Wanderern vorbehalten bleiben. Wir empfehlen den Weg nur vom Tal aufwärts zu begehen. Natürlich kann der Weg nur auf eigenen Gefahr begangen werden. Für die Bewältigung des Weges sind gute Erfahrungen auf Klettersteigen unverzichtbare Voraussetzung.
"Pilzwiese" auf der Hochleiten
Pfifferlinge auf dem Klettersteig
tief unten die Weißeritz |