| Der Einstieg
auf die Skimagistrale ist an folgenden Punkten am besten möglich:
Am Grenzübergang
unterhalb des Aschberg (Nur Skifahrer) Diese Strecke
wird aus Gründen des Naturschutzes nicht mehr gespurt. Die Strecke
ist deshalb im Tiefschnee bis Rolava/Sauersack - (Prebuz/Frühbus) - Jeleny als Tagestour schlecht zu bewältigen.
In Weitersglashütte
- nicht möglich (Übergang nach Rolava /
Sauersack ist wegen dem Naturschutz nicht geöffnet)
Am Parkplatz Sauschwemme
an der Verbindungsstraße Wildenthal-Johanngeorgenstadt Übergang
am Grenzübergang nach Jeleny / Hirschenstand (Straße
- Skifahren nur bedingt möglich !)
Übergang
im Grenzeck - ab Gasthaus Henneberg ausgeschildert.
Am
besten man meidet in diesem Bereich Tschechien
und nutzt die Kammloipe von
Schöneck bis Johanngeorgenstadt (Henneberg -
Grenzeck).
Einstieg in Johanngeorgenstadt
/ Wittigsthal Übergang
nach Potucky / Breitenbach von dort mit dem Zug nach Platten / Horny Blatna
Einstieg in die Loipe an der Straße in Richtung Novy Hamry.
Oder
mit dem Zug bis nach Pernink / Bärringen; die Loipe kreuzt die Bahnline
einige Meter zurück in Richtung Platten / Horny Blatna.
In Breitenbrunn
und Rittersgrün
Übergang
in Halbemeile - sehr weit bis zur Skimagistrale.
In Rittersgrün,
Ehrenzipfel und Tellerhäuser, Oberwiesenthal
Ausgeschilderter
Zubringer zur Skimagistrale. Übergang am Deutschen Gehau, die Loipe
verläuft hier unmittelbar in Grenznähe. Nicht aber die Loipe der Skimagistrale, diese
kommt vom Pleßberg / Plesivec herüber und führt
hinter dem Spitzberg nach Bozy Dar.
Weitere
Grenzübergänge an diesem Zubringer
Rittersgrün
(Ortsausgang in Richtung Oberwiesenthal
) Ehrenzipfel
(An der Straßenbiegung)
Tellerhäuser
(In Nähe der Ringloipe)
Oberwiesenthal
- Kupferberg / Medenec - Preßnitz-Talsperre
- Satzung Über
den Straßengrenzübergang Oberwiesenthal / Bozi Dar oder Wanderübergang für Skifahrer
am Deutschen
Gehau.
Die
Strecke über den Keilberg (Klinovec), Wirbelstein,
Kreuzstein, Kupferberg (Medenec), Preßnitztalsperre bis nach Satzung
führt durch völlig entsiedelte Gebiete und ist
nur trainierten Skifahrern zu empfehlen. Es
muß außerdem mit extremen Bedingungen durch
Schneewehen und Sturm gerechnet werden. Der
Grenzübertritt nach Satzung erfolgt auf der ehemaligen
Preßnitzstraße.
Beachten
Sie, daß die Überquerung des Keilberges auf
der Skimagistrale von den Sicherheitsbedingungen
infrage gestellt werden muß.
Zum einen konnte uns selbst die Bergwacht auf dem Keilberg keine Angaben zum Verlauf der Skimagistrale
machen. Auf der Nordumfahrung müssen vier stark
frequentierte Skipisten, auf der Südseite eine
stark frequentierte Skipiste überquert werden
-
man möchte es kaum glauben. Besser man steigt am Fuße des Keilberges
(Wirbelstein / Melouziny) neu ein. Die Skimagistrale von Bozy
Dar / Gottesgab über den Keilberg
hinab zum Wirbelstein / Melouziny ist schlecht beschildert. Wir
haben die Trasse erst einmal im Sommer erkundet
und sind einmal etwa 100 Meter die letzte Abfahrtspiste
hinunter gekrachselt, wo man dann auf die ehemalige
nördliche Umfahrung des Keilberges der Skimagistrale kommt, die jetzt von den Liftbetreibern
versperrt wird. Die andere, jetzt offizielle
Strecke auf der Südseite beschreiben wir nachfolgend:
Die
Skimagistrale zweigt von der Straße Bozy Dar
/ Gottesgab
nach Medenec / Kupferberg unterhalb des Abzweigs zum Klinovec
/ Keilberg
nach rechts ab. Ein Schild "Skimagistrale" ist
hier nicht vorzufinden. Aber es steht ein großes
Hinweisschild auf Radwege, die den gleichen
Verlauf haben, am Straßenrand. Man folgt immer
dem Hauptweg, erreicht eine Abfahrtspiste, die
man queren muß und auf halben Wege eine Schutzhütte.
Wem es zu weit ist, der kann hier an dieser
Schutzhütte
zum Klinovec / Keilberg hinauf krachseln (gelbe Markierung).
Auf
einer Lichtung mit schönen alten Bäumen (Soucha
2 Kilometer) hat
man einen herrlichen Blick zum Pleßberg (Plesivec).
Auch
sonst gibt es atemberaubende Fernblicke hinab
ins Böhmische Becken. Die Loipe ist nicht gespurt,
das Fahren anstrengend und die Strecke ist sehr
zeitintensiv.
An
der Schutzhütte "Na Soucha" findet
sich wieder ein Wegweiser. Nun sind es noch
3 Kilometer bis zum Wirbelstein / Melouziny.
Wir sind die
Strecke dann zurück zum Grenzübergang Oberwiesenthal
auf der Fahrstraße gegangen,
was besonders an Ski-Wochenendtagen mit viel Autoverkehr
verbunden und damit am Abend gefährlich ist. Insgesamt
dürften wir bei dieser Tour bis zurück zum Parkplatz am Fichtelberg
25 Kilometer bewältigt haben.
Vom
Wirbelstein nach Kupferberg sind es nochmals
10 Kilometer. Zunächst folgt man der Forststraße
entlang des Wirbelsteines und biegt dann nach
links zum Kreuzstein ab - SM-Schild. Es folgt
in Bereich des Kreuzsteinmassivs ein SM- Schild
beim "1000er" des Kreuzsteines und
ein weiteres
SM-Schild, das etwas schräg gestellt ist. Hier
nicht nach links abzweigen! Erst am übernächsten Abzweig,
einer Gabelung,
nach links dem bald steil abfallenden Weg folgen
(Kein Wegweiser! - Was haben die Tschechen eigentlich
mit den EU-Fördermitteln für die Skimagistrale
gemacht!). Nach der Steilstrecke findet sich
ein total verblichener Wegweiser "SM". Der Forststraße
steil nach links folgen, auch hier keine eindeutige
Ausschilderung. Nach einer Forsthütte
macht die Straße an einem Bach eine scharfe
Kehre Es folgt bald ein scharfer Linksknick
in Richtung Straße nach Medenec / Kupferberg.
Die "Loipe" führt bald nach rechts
immer
etwas abseits der Straße entlang nach Kupferberg
/ Medenec. Die Loipe wird hier wohl von Privatleuten
gespurt...
Die
Loipe ab Kupferberg / Medenec und weiter zum
Preßnitz-Stausee ist kaum oder schlecht gespurt. Bis
zum Bahnhof Kupferberg kann man mit einer Loipenspur
rechnen. Am Bahnhof Kupferberg ist nochmals
ein Wegweiser "SM". Die weitere Kennzeichnung
der Skimagistrale ist vage.
Der Übergang von Böhmen nach Sachsen (Satzung
am Hirtstein) liegt
sehr einsam. Man zweigt vom Alten Preßnitzweg
nach links ab und erreicht dann die Grenze nach
vielleicht 3 Kilometern.
Satzung,
Reitzenhain, Kühnhaide, Niedernatzschung
Vom
Grenzübergang "Alter Preßnitzweg" führt die Skimagistrale
auf sächsischer Seite bei entsprechenden Schneeverhältnissen gut gespurt zum Rastplatz "Lustiger Hans" und zum Sportplatz der Ortschaft
Satzung (Hirtstein). Weiter
führt die Skimagistrale hinauf zum Hirtstein
und vom Hirtstein hinab und auf ungespurter Loipe weiter nach Reitzenhain, Kühnhaide,
Forsthaus (Infotafel "Alte Salzstraße"), Niedernatzschung (Grenzübergang).
Vom
Hirtstein bis nach Reitzenhain und nach Niedernatschung
ist die Skimagistrale
wohl selten gespurt. Ausnahme ist der Bereich
Kühnhaide. Hier wird gespurt und die Ausschilderung ist
gut. Man folgt ab Reitzenhain dem Kunstgraben
bis nach Kühnhaide. Die Skimagistrale
führt nun in der Regel gespurt nach Kühnhaide und Rübenau, wo
sie südlich des Ortes quer über die Flächen dieser Streusiedlung nach Obernatzschung und Niedernatzschung
führt. Hier an einem Übergang für Fußgänger wechselt die Skimagistrale
dann vom Deutschland nach Tschechien.
Rübenau
/ Niedernatschung / Kallich (Kalek)
Der
Grenzübergang führt von Niedernatzschung nach Kallich / Kalek.
Die Strecke von Kallich (Kalek) nach
Katharinaberg führt durch unbesiedeltes Waldgebiet.
Man sollte entsprechende Vorsorge treffen, gute
Orts- bzw. Orientierungskenntnisse haben und
auf dichten Nebel eingestellt sein. (Kompaß!)
Auf die Trasse gut achten, sie zweigt nach einem
See (Rudolický
Rybnik)
recht unscheinbar nach rechts ab. Orangerote Markierung beachten.
Deutschkatharinaberg
Grenzübergang
für Fußgänger, neuerdings auch für PKW von Katharinaberg (Hora Sveta
Kateriny) nach Deutschkatharinaberg. In Deutschkatharinaberg führt die
Skimagistrale als Skiwanderweg in den Purschensteiner
Wald oberhalb Deutschneudorf, wo sie über die
Höhen zwischen Seiffen und Deutscheinsiedel
verläuft.
Auf
Tschechischer Seite kann man ebenfalls bis Mnisek /
Einsiedel fahren und dann auf die deutsche Seite
nach Deutsch-Einsiedel wechseln bzw. bis zum Übergang Göhrener Tor
fahren.
Wir
empfehlen insbesondere bei schlechten Schnneeverhältnissen
den Einstieg ab Seiffen (Parkplatz
am Freilichtmuseum).
Seiffen
Am
Freilichtmuseum (Parkplatz).
Die
Skimagistrale führt nun auf der großen Ringloipe
zum Abladeflügel und über den
Grenzübergang "Göhrener Tor" in die
Tschechische Republik. Der roten Markierung
folgend geht es zunächst steil bergauf zum Jeleni
Hlava / Hirschkopf (874 m).
Steil
bergab gelangt man in das Tal des Wernsbaches und
folgt dem Bachlauf bis zur Rauschenbachtalsperre
und zum Grenzübergang Böhmisch Georgendorf (Cesky
Jircetin) / Deutschgeorgenthal. Hier findet
man auch die Ausschilderung der Tschechischen
Skimagistrale KLM, die von hier auf tschechischer
Seite über den Kamm ostwärts führt.
Böhmisch
Georgendorf / Cesky Jircetin - Deutschgeorgenthal
Hat
man den Grenzfluss über die Brücke gequert,
biegt man auf der Straße nach rechts ab (Hotel
Grenzhof). Zirka 150 bis 200 Meter bergauf steigt man
wieder in die Skimagistrale ein (Hinweistafel
Skimagistrale).
leicht bergauf erreicht man das Torfhaus oberhalb
Rechenberg-Bienenmühle Leider ist das Torfhaus als Gaststätte nicht
genutzt so daß eine Verpflegungsstelle hier
leider nicht mehr vorhanden ist. In leichter Abfahrt erreicht der Skifahrer
Teichhaus (oberhalb Rechenberg-Bienmühle).
Rechenberg
Bienenmühle - Teichhaus
Der
Skifahrer nutzt nun in vorzüglich gespurter
Loipe nach rechts den Bahndamm der 1972 stillgelegten Bahnlinie
nach Neuhermsdorf - Rehefeld. Hier geht es entsprechend
den Ansprüchen einer Lokomotive immer leicht
und stetig bergan, was nach vielen bereits absolvierten
Kilometern zu schaffen machen kann.
Neuhermsdorf
- Rehefeld
Der
Bahnhof Neuhermsdorf - Rehefeld ist eine
besondere Attraktion an der Skimagistrale. Hier
kann der Skifahrer unmittelbar an der vorzüglich
gespurten Loipe Rast einlegen und auch übernachten.
Nach
getaner "Arbeit" in der Loipe ist
es schön im Restaurant mit Wintergarten anderen
Skifahrern zuzuschauen, die unmittelbar vor
dem Hotel vorbeifahren.
Auch
dem Eisenbahnfan wird in einer kleinen Ausstellung
etwas geboten.Hier
kam einst kein geringerer an als der Sächsische
König an. Allerdings nicht auf Skiern sondern im
Salonwagen. Über Freiberg kam der König von
Dresden mit
der Eisenbahn hier herauf um der Jagd in den
weiten Wäldern um sein Rehefelder Jagdschloss
zu frönen.
Empfangen
wurde der König in der eigens für ihn hergerichteten
Empfangshalle mit einer phantastisch schönen
Kassettendecke. Der Raum dient heute Hochzeiten
und Familienfeiern. Er wird sehr oft und gern
genutzt, wie man anhand der zahlreich gepflanzten
Hochzeitsbäume ersehen kann.
Die
Bahnstrecke Neuhermsdorf - Moldava wurde bereits
1951 (Nach Festlegung der Grenzen Tschechiens)
stillgelegt und als Reparationsleistung von
den Russen demontiert. Vorher im Zweiten Weltkrieg
wurde die gedeckte Lage des Bahnhofes für Lazarettzüge
genutzt.
Neurehefeld
- Moldava
Am
Grenzübergang Neurehefeld verläßt die Skimagistrale
den Bahndamm. Die Bundesstraße wird gequert
und bald geht es in angenehmer Talfahrt hinab
nach Zaunhaus - Rehefeld
Zaunhaus
- Rehefeld nach den Endpunkten der Skimagistrale
in Altenberg oder Geißing
Unmittelbar
am Zaunhaus führt die Skimagistrale weiter am
Grenzbach entlang. Gut gespurt geht es stetig
leicht bergauf durch stille Wälder. Am Weg "Schneise
28" muß man entscheiden, ob man nach Altenberg
oder nach Geißing fahren möchte. Da sich hier
die Skimagistrale teilt, wäre eine bessere Ausschilderung
dringend für den Ortsunkundigen
wünschenswert.
Die
Strecke nach Geißing führt entlang des Zinnwalder
Hochmoores und bietet bei schönem Wetter einmalige
landschaftliche Reize. Da wir stürmische Tage
mit starken Verwehungen erwischt hatten entschieden
wir uns für Altenberg. Auch hier ist die Skimagistrale
für den Ortsunkundigen nicht eindeutig ausgeschildert.
So stiegen wir hinauf zum Kahleberg (Weil das
alle taten, und was wir aufgrund der landschaftlichen
Reize auch nicht bereuten.). Über den Alten
Rehefelder Weg erreicht man dann Altenberg.
Nach über 170 Kilometern über den Erzgebirgskamm
weist nun das orangene Schild ins Vogtländische
Schöneck. Wir sind am Ziel und etwas berührt
es geschafft zu haben. Sollten wir nun wieder
zurück nach Schöneck fahren...???
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