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ELSTERRADWEG | |||||||||
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DER RAD- UND FERNWANDERWEG IM TAL DER Weißen Elster © Wolfgang Trommer |
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Grafik läßt sich durch Klick vergrößern. |
Ein Unglück in der Rösch (Steinicht) Mit der Schneeschmelze im Frühjahr war die Rösch im Steinicht zu allen Zeiten eine tosende Stromschnelle. Erst in der neuesten Zeit sind die infernalischen Hochwasser an der Rösch durch den kontrollierten Wasserablaß aus den Talsperren nur noch durch Hochwassermarken früherer Zeiten an den Felswänden nachzuvollziehen. Dennoch sind Stromschnellen und Gefährlichkeit des Hochwassers nicht zu unterschätzen. Vorsicht ist auch für den Spaziergänger und Wanderer bei Hochwasser geboten. Wenn die Weiße Elster so weit über die Ufer getreten ist, daß die Rösch nicht mehr passierbar ist, sollte man umkehren. Die Weiße Elster reißt dann alles an dieser Stelle mit sich, die Gefahr zu ertrinken ist groß.
Jedes Jahr führt der Alpenverein Plauen ein von der Naturschutzbehörde nur für diesen Verein genehmigtes Wildwasserrafting im streng geschützten Naturschutzgebiet Steinicht durch. Die nachfolgenden Bilder verdeutlichen welches Können erforderlich ist die Boote durch die Steine zu manövrieren. Da muß schon mal ein Mann über Bord um das Boot ins Fahrwasser zu schieben. Um dann wieder ins Boot zu kommen erfordert unermeßliches Geschick und Kraft, wie das Foto unten zeigt. Für dieses Ereignis läßt die nahe Talsperre Pöhl extra mehr Wasser ab, damit dieses Rafting stattfinden kann.
An jenem Tag beobachteten wir begeistert die Bootsfahrer, die große Mühe hatten Boot, Strömung und Flußsteine zu beherrschen. Es hatten sich an diesem Tag offensichtlich auch Leute in die Rösch gewagt, die dort warscheinlich nichts zu suchen hatten. Es kam zum Unglück an einem der Steine. Im Nu war das Schlauchboot voll Wasser und nicht mehr manövrierfähig. Die drei Bootsinsassen konnten sich auf den Stein retten und standen dort wie die nassen Hühner auf der Stange. Es gab keine andere Möglichkeit als die Feuerwehr zu alarmieren. Zu Fuß mußten die Männer und Frauen der freiwilligen Feuerwehren aller umliegenden Ortschaften Notarzt und Polizei anrücken. Über eine Stunde dauerte die spektakuläre Rettungsaktion, bei der die Feuerwehrmänner ihr Leben riskierten. Dann gelang es letztendlich die Verunglückten mit einem unbemannten Rettungsboot zu bergen. Es kam zum Glück niemand zu Schaden. |
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17.04.2008 |
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