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CLAUDIA AUGUSTA
DIE ALTE RÖMERSTRASSE DAS INFORMATIONSZENTRUM ZUR VIA CLAUDIA AUGUSTA AUF DER BURG CASTELBELL |
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©
Wolfgang Trommer
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Die Via Claudia Augusta
folgt vom Reschenpaß dem Etschtal. Der fruchtbare Boden des Etschtales wurde von alters her intensiv genutzt. So erfreuen den Reisenden auch heute die herrlichen Weingärten, das Spalierobst, Sonnenblumen- und Maisfelder. das Auge kann sich nicht satt sehen an der Vielfalt und Pracht mit einem einzigartigen Bergpanorama als Hintergrund. Und auch heute ist das Etschtal eine stark frequentierte Verkehrsader. Auf der Straße durch das Etschtal reißt der dichte Verkehrststrom bei Tag nicht ab, denn der Reschenpaß ist einer der wenigen mautfreien Übergänge über die Alpen. Die Burg Castelbell beherbergt eines der Informationszentren entlang der Trasse der alten Römerstraße. Bei einer Führung auf der alten Burg kann man auch eine Menge über ihre bisherige Nutzung und die einst geplante Nutzung als Domiziel der Regierung Italiens erfahren. |
Die altehrwürdige Burg Castelbell hatte es beinahe zum Feriensitz des Präsidenten Italiens gebracht. Heute wird die Burg als Kultur- und Ausstellungszentrum genutzt und beherbergt ein Informationszentrum zur alten Römerstraße, die oberhalb der Burg am Hang verlief. |
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Die Viaclaudia soll nach Auskunft des Personals auf der Burg auf halber Höhe des linksseitigen Talhanges entlang geführt haben. Noch heute findet man in diesem Bereich alte Gemäuer von mittelalterlichen Burgruinen. |
Von der einstigen Römerstraße
Via Claudia Augusta sind durch die intensive landwirtschaftliche
Nutzung und die dichte Besiedelung des Etschtales kaum noch
Spuren vorhanden. |