Ein besonderes Erlebnis auf der
Fahrt von Wünschendorf nach Bad-Köstritz ist die letzte erhaltene
Schaf- und Hausbrücke über die Weiße Elster. Als letzte
Zeugnis der einst in der Region typischen Holzkonstruktionen dient sie
noch immer dem erheblichen Fahrzeugverkehr und hält diesem stand.
Man muß den Elsterradweg an der Eisenbahnbrücke in Wünschendorf
Richtung Weida verlassen, um die Brücke nach ein paar hundert Metern
zu erreichen.
Ab Wünschendorf weitet sich das Elstertal.
Bis hierher reicht die Leipziger Tieflandbucht, was sich durch milderes
Klima bemerkbar macht, so daß man im Frühjahr aus den Regionen
des oberen Flußlaufes kommend die erste Baumblüte erleben kann.
Zu verdanken ist das nun veränderte Landschaftsbild dem glazialen
Eis, das bis hierher vorgedrungen ist und die Landschaft formte.
Von nun an wird der Elsterradweg bis auf
eine Wegstrecke hinter Crossen immer mit dem natürlichen Gefälle
des Flusses verlaufen.
Nach Wünschendorf radelt man auf dem
hier vorzüglich ausgebauten Radweg durch die liebliche Flußlandschaft
der Weißen Elster dem Oberzentrum Gera entgegen.
Der Radweg in der Stadt Gera ist leider
nur teilweise
bestens ausgebaut.
Da wäre noch viel zu tun um den Elsterradweg in Gera auf das entsprechende Niveau
zu bringen. Vorsicht ist besonders ab Stadtgrenze aus Wünschendorf
kommend auf der Salzstraße und danach hinter der Gartenanlage
geboten. Der radweg ist in diesem Bereich viel befahrenen
Straße und viel zu schmaler Weg mit unübersichtlichen Kurven.
Es wechseln in
Gera Gewerbegebiete mit Parklandschaften
ab. Im Stadtgebiet Geras durchquert der Radfahrer und der Wanderer das
Gelände der Bundesgartenschau, die im Jahr 2007 stattfand.
Eine
Während der BUGA 2007
konnte
der Radfahrer das BUGA - Gelände nicht befahren. Doch nach langem Hin und Her
ist das BUGA-Gelände Hofwiesenpark
Gera nun für den Radfahrer auf dem Elsterradweg erlebbar.
Aber Achtung, manche Wege sind für Radfahrer gesperrt.
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Der
Stadtteil Untermhaus ist es wert zu verweilen
. Die älteste Kirche der Stadt Gera, die
Marienkirche, das Otto Dix-Haus und die
merischen Winkel dieses Stadtteiles sind
sehenswert. Wenige hundert Meter über die
Elster kann man fürstliche Eleganz
in der Orangerie nachempfinden. Ab dem Stadtteil Gera Untermhaus verläßt
der Elsterradweg die Großstadt Gera. Der Radfahrer erlebt bis Bad-Köstritz
auf dem Elsterradweg eine einmalig schöne Flußlandschaft.
Bad Köstritz bekannt als Dahlienstadt
mit Kurpark, Heinrich-Schütz-Haus und Schwarzbierbrauerei sind allemal
einen Zwischenstopp wert.
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In Bad Köstritz
merkt man sich 3 B:
Blumen, Bad und
Bier.